Ich hatte ja vor kurzem schon erwähnt, dass ich in meinen Projekten den IE6 nicht mehr berücksichtigen werde. D.h. ich werde keine Anpassungen der Stylesheets mehr vornehmen, wenn das Layout im IE6 nicht in Ordnung ist (naja, das nötigste mache ich schon noch…).

Ich habe hier mal ein paar Punkte zusammengefasst, welche tollen Dinge man alles machen kann (so rein entwicklungs- und designtechnisch), wenn man den IE6 nicht mehr berücksichtigen muß…
1. Einsatz von 24bit-PNGs
Transparenz ist im IE6 ein Problem. GIFs sind nicht optimal und 24bit-PNGs werden nicht unterstützt. Falls man die volle Unterstützung für PNGs hat, sind einige Layouts mithilfe von transparenten PNGs im Handumdrehen erledigt.
2. Man kann 90% der CSS-Hacks vergessen
Kein langes Debuggen von CSS-Files mehr. Das spart auf jeden Fall einige Stunden Arbeit !
3. Der Z-Index macht wieder Sinn
Warum ist Layer A über Layer B ? Sollte es nicht genau umgekehrt sein ? Was habe ich jetzt wieder falsch gemacht ? Rein garnix ! Der IE6 mag den Z-Index nicht. Das wäre dann auch vorbei.
4. Mehr Auswahl bei den Display-Eigenschaften
Falls man den IE6 nicht mehr berücksichtigt kann man auch display: inline-block anwenden. Was bedeutet das ? Für viele Layouts wäre dann Schluß mit den ewig verschachtelten floats.
5. Child-Selectors wären keine nette Theorie mehr.
Dann hätte es endlich ein Ende mit den endlosen Nachfolger-Regeln um andere Nachfolger auszuschließen. Mit denn CSS2 Child-Selektoren kann man direkt den nächsten (child-) Nachfolger eines Elements ansprechen.
6. Zeit und Nerven sparen
Wenn man weniger CSS-Hacks berücksichtigen und Einbauen muß spart das definitiv Zeit und somit Entwicklungskosten. Nicht zu vergessen sind die Nerven. Endlich würde es wieder Spaß machen ein komplexes Layout mit CSS zu bauen.
abgelegt unter: Programmierung, CSS, XHTML, WebDesign am April 23rd, 2009 |
Keine Kommentare »