bwiechering
Mit minimalem Hardware-Einsatz und geeigneter Software kann mittlerweile jeder mit ein wenig Talent seine eigenen semiprofessionellen Musikaufnahmen im Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Keller machen.
Ein paar Grundlagen sind jedoch zu beachten. Diese Links sollen dem ambitionierten Einsteiger ein wenig unter die Arme greifen. Leider sind die Tutorials und Tipps in englischer Sprache. Es gibt noch nicht so viele gute Seiten zu dem Thema aus Deutschland… Die meisten Links führen übrigens zu der grandiosen Tutorialseite “audio tuts+”, eine Anlaufstelle, die jeder Home-Recorder regelmäßig besuchen sollte.

Eine Sammlung von Artikeln rund um das Recorden und Mischen von Gitarren Sounds. Von der akustischen über die elektrische Gitarre bis zum digitalen Modeling wird alles abgefrühstückt.

Der Titel sagt wohl alles. Eine Artikelsammlung rund um das Mischen der eigenen Musikstücke.
3. 5 Compression Techniques and how to use them

Kompression ist wichtig. Schöner Artikel mit Soundbeispielen zum Thema.
4. Your Manual for achieving amazing Vocals

Wieder eine tolle Linksammlung zum Thema Gesang, Gesangsaufnahmen und deren Mischung.

Nach dem Mix kommt das Mastering für die eigene CD. Wieder eine interessante Linksammlung voller Tipps.
6. Tutorial Videos zu Studio One

Falls jemand ebenfalls mit Presonus Studio One arbeitet oder diese Recording-Software mal kennenlernen möchte, gibt es hier schöne Tutorial-Videos.
7. 28 more Guitar Recording Tips from the Pros

Tipps und Tricks zum Thema Gitarren Aufnehmen von Leuten, die es wissen müssen.
mound gibt es mittlerweile seit 1994. Es hat als spaßiges Wohnzimmer-Recording Projekt begonnen und, wenn man von zwei Live-Auftritten absieht, ist es das geblieben. Die songs entstehen entweder beim Rumtüdeln auf der Gitarre oder beim “Singen” unter der Dusche.
Es gab immer wieder Pausen über längere Zeiträume, in denen nichts zustande gekommen ist. So auch in den letzten drei Jahren. Die letzte Aufnahme stammt aus dem Jahr 2010.
Es gibt auch noch einiges, brauchbares Material aus 2005. Dort fehlen noch die Vocals :) … seit 8 Jahren !! Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir nicht vorstellen, dass da noch etwas passiert. Wenn Musikprojekte etwas älter sind, langweilen sie mich. Dann habe ich einfach keine Lust und Motivation da noch Zeit zu investieren.
Seit Ende 2011 gibt es das Recording Project “Unsolicited Subnormal”. Gleiches Ding wie bei mound (sogar die gleichen Musiker :D ), etwas andere Musik. Wir haben hier letztes Jahr unsere ersten 6 songs recorded. Auch hier fehlen noch die Vocals :) Mittlerweile ist fast ein Jahr vergangen und der Krams liegt hier immer noch unfertig auf der Festplatte. Aber die songs will ich noch abschließen. Neue Nummern sind auch schon wieder in Arbeit. Dies hier ist eine der unfertigen Stücke.
Für mound und Unsolicited Subnormal sind dieses Jahr komplette Alben geplant. Eine Menge Arbeit … mal sehen was wird.
Einen Übungsverstärker zum Üben im Keller brauchte ich noch. Leider war ich in dieser Richtung überhaupt nicht auf dem Laufenden und kannte mich nicht wirklich aus, was brauchbar war und was nicht. Vollröhre wäre schon cool, aber teuer. Vielleicht so’n Kleiner ? Bringt der denn genug Bass mit ?
Glücklicherweise war ich vor ein paar Tagen dann mal wieder bei meinem Lieblingsschwager in Bremen und habe erstmal alle Gitarren durchprobiert. Dort habe ich mich dann in zwei Übungsverstärker von Fender verliebt. Vollröhre … und es waren so Kleine :) Toller Sound - auch bassig.
Zuhause dann erstmal im Netz rumgesucht … nicht gerade billig. Als ich abends dann noch kurz im Keller war, um die Gitarre ein wenig in die Hand zu nehmen, fiel mein Auge auf das Ungetüm unter der Treppe. Achja, da steht ja noch der Hohner. Hohner Orgaphon, um genau zu sein. Wie konnte ich den denn vergessen ?

Den habe ich vor ein paar Jahren mal von einem alten Schulfreund geschenkt bekommen, sein Vater hat darüber immer sein Akkordeon bzw. ein Keyboard gespielt. Früher wurden solche Multitalente noch gebaut … Singen kann man darüber übrigens auch ganz gut. Das Teil stammt irgendwann aus den frühen 70ern. Vielmehr konnte ich im Netz noch nicht in Erfahrung bringen.

Aber funktioniert der noch ? Kurz mal angeschlossen, Gitarre rein. Yau, geht … knarzt aber an allen Ecken und Kanten. Deshalb habe ich den Verstärker in den nächsten Tagen erstmal so richtig auf Vordermann gebracht. Nun ist es mein “neuer” alter Übungsverstärker. Herrlich warmer Röhrensound … wunderbarer Federhall. Davor habe ich bei Bedarf nur das Boss SuperOverdrive geschaltet. Genau den Sound habe ich gesucht.

Und wieder einige hundert Euros gespart. Gleichzeitig ein nettes Stück Verstärkertechnik vor dem Schrott gerettet. Als wir umgezogen sind, war ich nämlich kurz davor das Teil zu entsorgen.

Vor gut anderthalb Jahren sind wir in unser nettes kleines Häuschen eingezogen. Damals habe ich zur gleichen Zeit einen neuen Job angenommen und hatte weniger Zeit für Dinge, für ich die ich vorher viel mehr Zeit hatte.
Zum einen ist das das Erstellen von Web-Auftritten mit Photoshop/HTML/CSS. Ich glaube, dafür werde ich mir in Zukunft einfach mal wieder etwas Zeit nehmen. Die andere Sache, die ich echt vermisse ist das Musikmachen. Ich spiele seit ca. 15 Jahren mit einigen Unterbrechungen in diversen Bands. Zum Schluss hatte ich nur noch mit meinem Schlagzeuger diverse Projekte laufen, bei denen wir uns mehr aufs Recorden netter Sachen, als auf das live-Spielen konzentriert haben.
Aber auch das ist in den letzten 2 Jahren fast komplett eingeschlafen. Letzten Monat habe ich mich nun endlich aufgerafft unseren Keller hier im Haus zu entrümpeln und ein kleines Reich für unsere Recordingsessions zu schaffen. Es ist nichts besonderes, aber wir können uns hier jederzeit Treffen und ein wenig rumprobieren. Vorher waren wir immer an gewisse Zeiten, zu denen wir in unseren Proberaum konnten, gebunden.

Hier ist gleich alles verkabelt uns sofort einsatzbereit. Kein nerviges Aufbauen, einstellen etc…



Ich hoffe, dass wir in der nächsten Zeit hier wieder einiges zustande bekommen :) …
Seit einigen Jahren nun schon tippe ich hier auf meinem betagten, weissen MacBook (Baujahr 2006) herum. Das mach’ ich nicht mehr lange mit. Denn ich bin ja auch gerade dabei den Keller zu “renovieren” und dort meinen ganzen Musikkrams wieder aufzubauen, damit man mal wieder was anständiges recorden kann. Alleine dafür muss ein neuer Rechner her.
Bleibt nur die Frage: Ein MacBook Pro für 1800 Euro oder ein ähnlich leistungsstarkes Windows Notebook für weniger als die Hälfte…. schwierig, schwierig.
UPDATE: Es ist ein Samsung (Win8) Notebook geworden…

