Was ist eigentlich mit Branchenbüchern / Gelben Seiten im Internet ?

1. Es gibt ewig viele.

2. Meistens sind sie nicht vollständig.

3. Viele sind einfach nur unübersichtlich.

4. Die guten sind vollgepflastert mit Werbung.

5. Ich mach mir mal ein paar Gedanken dazu…

Das Stadtfest-Nordenham bekommt eine Renovierung…

Da wir uns ja bereits mitten im Frühling befinden, läßt der Sommer nicht mehr lange auf sich warten. Und im Sommer findet hier in Nordenham das alljährliche Stadtfest statt. Genauer gesagt im August.

Daher wird es Zeit, dass die inoffizielle Stadtfest-Seite einen neuen Anstrich bekommt. Das Design ist bereits abgeschlossen und nächste Woche wird es schon online gehen… So wird es aussehen:

Screenshot Stadtfest2009

Was könnte man alles machen, wenn der Internet Explorer 6 erstmal komplett von der Bildfläche verschwunden ist ?

Ich hatte ja vor kurzem schon erwähnt, dass ich in meinen Projekten den IE6 nicht mehr berücksichtigen werde. D.h. ich werde keine Anpassungen der Stylesheets mehr vornehmen, wenn das Layout im IE6 nicht in Ordnung ist (naja, das nötigste mache ich schon noch…).

flickr - Bild von AbleNetDesign

Ich habe hier mal ein paar Punkte zusammengefasst, welche tollen Dinge man alles machen kann (so rein entwicklungs- und designtechnisch), wenn man den IE6 nicht mehr berücksichtigen muß…

1. Einsatz von 24bit-PNGs

Transparenz ist im IE6 ein Problem. GIFs sind nicht optimal und 24bit-PNGs werden nicht unterstützt. Falls man die volle Unterstützung für PNGs hat, sind einige Layouts mithilfe von transparenten PNGs im Handumdrehen erledigt.

2. Man kann 90% der CSS-Hacks vergessen

Kein langes Debuggen von CSS-Files mehr. Das spart auf jeden Fall einige Stunden Arbeit !

3. Der Z-Index macht wieder Sinn

Warum ist Layer A über Layer B ? Sollte es nicht genau umgekehrt sein ? Was habe ich jetzt wieder falsch gemacht ? Rein garnix ! Der IE6 mag den Z-Index nicht. Das wäre dann auch vorbei.

4. Mehr Auswahl bei den Display-Eigenschaften

Falls man den IE6 nicht mehr berücksichtigt kann man auch display: inline-block anwenden. Was bedeutet das ? Für viele Layouts wäre dann Schluß mit den ewig verschachtelten floats.

5. Child-Selectors wären keine nette Theorie mehr.

Dann hätte es endlich ein Ende mit den endlosen Nachfolger-Regeln um andere Nachfolger auszuschließen. Mit denn CSS2 Child-Selektoren kann man direkt den nächsten (child-) Nachfolger eines Elements ansprechen.

6. Zeit und Nerven sparen

Wenn man weniger CSS-Hacks berücksichtigen und Einbauen muß spart das definitiv Zeit und somit Entwicklungskosten. Nicht zu vergessen sind die Nerven. Endlich würde es wieder Spaß machen ein komplexes Layout mit CSS zu bauen.

Braucht das Web wirklich einen Dienst wie Twitter ?

An diesem Thema spalten sich ja die Geister schon seit längerem. Warum benutze ich Twitter ?, oder besser: Halte ich Twitter für überflüssig. Zum einen: JA .. aber auch NEIN.

In erster Linie benutze ich Twitter aus Marketing-Gründen. Sobald ich einen neuen Blog-Artikel geschrieben habe, veröffentliche ich das über Twitter. Das ist eigentlich der Hauptgrund. Der zweite Grund ist die Möglichkeit interessante Links zum Thema Design und Web-Development weiterzugeben. Anstatt also Fundstücken zu diesen Themen einen eigenen Blog-Artikel zu widmen wird’s halt getwittert.

Ja, und manchmal schreibe ich dann auch so unnötigen Krams wie “es regnet in Nordenham…”. Und genau das nervt mich eigentlich an Twitter. Ich z.B. benutze es nicht als “Chat-Alternative” um mich mit Freunden oder Kollegen zu unterhalten. Warum auch. Da gibt es durchaus Systeme mit mehr Privatsphäre. Auch alle 5 Minuten zu schreiben, was man denn gerade tut. Solch ein “Extrem-Blogging” braucht doch wirklich kein Mensch. Allerdings wird Twitter meiner Meinung nach zu 80% für eben solche unnötigen Zwischenrufe missbraucht und daher nervt der Dienst teilweise schon.

Aber wie gesagt, wenn ich am Schreibtisch sitze läuft eigentlich meistens ein Twitter-Client im Hintergrund und ich habe aus diesem Grund schon schöne Links getwittert bekommen, die ich sonst vielleicht nicht gelesen hätte.

Webseiten optimieren für lokale Besucher

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Prozess, bei dem man mittels verschiedener Techniken eine Webseite für bestimmte Schlüsselwörter optimiert, damit diese dann bei der Suche nach diesen Schlüsselwörter in einer Suchmaschine wie beispielsweise Google, möglichst weit oben in den Suchergebnissen landet.

Manche Die meisten Unternehmen/Branchen und somit Schlüsselwörter sind in hoher Zahl vertreten und daher ist es schwer, wenn nicht teilweise unmöglich für einen Malerbetrieb in Nordenham, bei der Eingabe von “Maler Handwerk”, ganz weit oben in der Suchmaschine zu stehen. In diesem Fall macht es Sinn die Webseite für die lokale Suche zu optimieren. Es ist z.B. sehr wahrscheinlich, dass jemand aus dem Ort Nordenham einen Malerbetrieb in dieser Stadt sucht: “Maler Handwerk Nordenham”. Eine gute Positionierung für diese Stichwörter zu erreichen ist keine Magie mehr.

flickr-Bild von martin.canchola

Hier ein paar Tipps für das Optimieren der eigenen Seiten:

1. Seitentitel

Der Seitentitel wird im Browser in der Titelleiste angezeigt. Desweiteren wird der Seitentitel in den Überschriften der einzelnen Suchergebnisse angezeigt. Daher ist er wichtig ! Eingetragen wird der Titel in dem <title>-Tag im Kopfteil des HTML-Codes und er sollte nicht mehr als 50 Zeichen enthalten. Es ist in diesem Fall eine gute Idee auch den Namen des Unternehmens dort einzutragen, falls jemand gezielt danach sucht und um den lokalen Bezug auszunutzen sollte auch der Ort dort stehen.

2. META Beschreibung

Die <meta>-Tags stehen ebenfalls im Kopfteil des HTML-Codes. Wichtig ist der META-Description-Tag, weil genau der Text, also die Beschreibung, die dort steht ebenfalls in den einzelnen Suchergebnissen unter den jeweiligen Überschriften steht. Dort kann man also nützliche Informationen für den Suchenden einfügen.

3. Einzigartige Inhalte

Die Inhalte einer Webseite sind immer noch das wichtigste. Kein Mensch bleibt lange auf einer Seite, wenn er nicht das findet, was ihn interessiert ohne bestenfalls andere interessante Artikel. Aus diesem Grund ist der Trend eines Unternehmensblogs im Moment recht aktuell. Man hat die Möglichkeit neue Inhalte und Artikel ohne viel Aufwand auf seine Firmenseite zu schreiben und hat an dieser Stelle dann auch die Chance (je nach Unternehmung) den lokalen Bezug miteinzubauen.

Die Nordschule in Nordenham bekommt einen Web-Auftritt

Das war ein schöner Auftrag. Da wurden Kindheitserinnerungen wach. Die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen…

Screenshot Nordschule

Schon wieder eine neue Suchmaschine ?

Ja, aber nicht irgendeine bzw. nicht von irgendwem. Kein geringerer als Stephen Wolfram arbeitet mit ungefähr hundert Mitarbeitern an einer Suchmaschine, die einen etwas anderen Ansatz verfolgt, als Google und Co.

Wolfram Alpha Screenshot

Kurz gesagt: Wolfram|Alpha soll Antworten auf konkrete Fragen liefern, nicht nur Dokumente in denen die Schlüsselwörter vorkommen, wie es momentan bei Suchmaschinen der Fall ist. Nein, konkrete Antworten auf gestellte Fragen.

Das ganze klingt nach semantischem Netz, verfolgt aber einem anderen Ansatz. Das Projekt “semantisches Internet” will dem jetzigen sinnfreien Web einen Sinn geben (ist nicht so gemeint, wie es klingt…). Momentan besteht das Netz aus Webseiten, die nur eine Anreihung von Buchstaben, oder auch Schlüsselwörtern darstellt und von Bildern, die eben nur eine Anreihung von farblichen Pixeln sind. Der semantische Ansatz erkennt die Zusammenhänge dieser Anreihungen. Diese sinnvollen Zusammenhänge sollen durch Anreichern der Webseiten mit Metadaten erreicht werden. Also noch jede Menge Arbeit.

Wolfram|Alpha verfolgt aber den Ansatz der natürlichen Sprache. Der Zugang zu dieser natürlichen Sprache gilt es zu erreichen und genau das ist Inhalt des Projektes. Wolfram|Alpha wird die Antwort auf eine gestellte Frage berechnen !

Also wird Wolfram|Alpha keine direkte Konkurrenz für Google werden. Während Google eine Suchmaschine im klassischen Sinne ist, um eben Dinge im Netz zu finden, wird Wolfram|Alpha Dinge berechnen ! Sei es eine mathematische Gleichung oder eben die Frage nach der Niederschlagsmenge im nördlichen Niedersachsen in den letzten zehn Jahren.

Im Mai soll das ganze starten. Ich bin jedenfalls gespannt.

Ganz einfach Notizen machen…

Ich schreibe eigentlich Dinge, die ich nicht vergessen sollte in mein Notizbuch. Aber manchmal braucht man so ganz schnell eine ToDo-List für die nächsten Stunden und dafür verwende ich meistens Post-Its, die ich dann schnell an meinen Monitor pinne. Allerdings fallen die Dinger immer ab.

Gestern habe ich dann stickyscreen.org entdeckt. Ganz einfaches Prinzip. Die homepage ist komplett schwarz und in der Mitte ist ein digitales gelbes Post-It. Dort schreibt man seine To-Dos rein und setzt diese Seite dann als Startseite. Fertig !

Screenshot stickyscreen

Ich finde das praktisch. Das traditionelle Post-It ist meistens zwar ständig im Blickfeld, aber nur dann wenn es nicht gerade runterfällt.

Tutorial: Eigene Tweets in Blog einbauen

Twitter ist zur Zeit in aller Munde. Jeder zwitschert. Diese 140 Zeichen die jedem anderen (der es hören will) mitteilen, was man gerade macht, haben das Web im Handumdrehen erobert. Auch wenn nicht jeder sofort den Sinn erkennt ist der Erfolg nicht zu leugnen.

Twitter ScreenshotSei es für das Bekanntmachen des eigenen Blogs, den Austausch mit Freunden oder einfach das Hinausschreien der eigenen Gedanken. Ich persönlich nutze Twitter um Einträge zu schreiben, für die es sich nicht lohnt einen Blog-Eintrag anzufangen. Z.B. um Links zu  andereren lesenswerten Artikeln anderer Blogs bekannt zu geben oder ähnliches. Aus genau diesem Grund habe ich die jeweils letzten 5 Tweets meines Twitter-Accounts in die Sidebar dieses Blogs eingebaut.

Glücklicherweise bietet Twitter eine Möglichkeit an, generell auf die Daten zuzugreifen. D.h. nicht nur die Tweets direkt auf der Twitter-Homepage zu lesen, sondern auch mithilfe der API eben diese Tweets auszulesen und in die eigenen Seiten einzubauen.

Wie macht man sowas ? Eine recht einfache Variante ist das Auslesen der Twitter-Objekte mithilfe von JSON und jQuery.

var url = "http://twitter.com/status/user_timeline/berndwie.json?count=5&amp;callback=?";
    $.getJSON(url,
        function(data){
            $.each(data, function(i, item) {
                $('#twitter').append('<p class="tweet">'
                + item.text.linkify() + ''
                + relative_time(item.created_at)
                + '');
});

Was passiert hier ? Zunächst wird ein JSON-Objekt mit den letzten 5 Einträgen des angegebenen Twitter-Nutzers heruntergeladen. Dann werden die einzelnen Elemente des JSON-Objektes getrennt:

  •  der eigentliche Tweet-Text,
  •  Der Zeitpunkt des Schreibens.

Mithilfe von jQuery wird das ganze in ein XHTML-Element geschrieben und hier in ein vorhandenes DIV eingefügt. Das ist eigentlich alles. Logischerweise muß natürlich jQuery zur Verfügung stehen und importiert werden:

<script src="js/jquery-1.2.6.min.js" type="text/javascript"></script>

Ich werde den Internet Explorer 6 nicht mehr berücksichtigen

Meine letzten beiden Projekte waren mal wieder Design-Projekte, die richtig Spaß gemacht haben. Warum ? Weil ich für mich beschlossen habe den IE6 nicht mehr zu unterstützen. Für meine eigenen Sachen habe ich schon seit langem auf Support für diesen Browser verzichtet, aber für Kundenprojekte wollte ich es noch nicht. Aber mittlerweile hat der IE6 “genug” an Boden verloren, dass man ihn ruhig vernachlässigen kann:

Für mich ist das wirklich befreiend. Die nachfolgenden Versionen haben auch so ihre Eigenarten, was die Interpretation der Standards angeht, aber damit habe ich mich fast schon arrangiert. Also, schönen Tag noch IE6 !